MONDSEELAND
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Sehenswertes Mondseeland


Das Mondseeland und seinen Museen.

Die Geschichte des Mondseelandes können Sie am Besten in den vier Museen in Mondsee verfolgen.

Das Pfahlbaumuseum befindet sich gemeinsam mit dem Heimatmuseum in der ehemaligen Klosterbibliothek des Klosters Mondsee.
Im ersten Stock (Raum I) ist die Pfahlbauforschung und Ihre Geschichte dargestellt. Bildtafeln zeigen alte Vorstellungen von Pfahlbauten und alte Methoden der Fundbergung sowie die neuen Forschungsmethoden. Matthäus Much, Altmeister der österreichischen Pfahlbauforschung entdeckte 1872 das Pfahlfeld See und 1874 das Pfahlfeld Scharfling am Mondsee.

Der Ursprung des Heimatmuseums findet sich in der "Gesellschaft für Mondseer Ortskunde", die 1922 gegründet wurde. Das Hauptziel dieses Vereins war die Errichtung eines Heimatmuseums in Mondsee. Im Jahr 1936 fand sich in Mondsee ein Arbeitskreis zusammen, der sich die Pfahlbauforschung und die Gründung eines Heimatmuseums zur Aufgabe machte. Aufgrund der damaligen politischen Verhältnisse konnte erst am 9. Juli 1953 der Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Pesendorfer das Heimatmuseum in den von der Stiftskirche zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten - die südliche Empore der Stiftskirche - feierlich eröffnen.
Die ersten Ausstellungsstücke stammten aus Kirchen- und ehemaligen Klosterbesitz. Erst 1957 wurde das Heimatmuseum unter Leitung von Dr. Walter Kunze in die ehemalige Klosterbibliothek verlegt. Gleichzeitig wurde dadurch auch der gotische Betchor der Mönche der allgemeinen Besichtigung zugänglich gemacht. Erst nach und nach kamen noch einige Räumlichkeiten des ehemaligen Kloster zum Areal des Heimatmuseums hinzu.
Der Schwerpunkt der Ausstellung ist der Geschichte des Kloster Mondsees, der Archäologie und Baugeschichte sowie der sakralen Kunst, Buchmalerei und Volkskultur des Mondseelandes gewidmet. Eine Sonderausstellung zeigt Werke von Meinrad Guggenbichler.
Besonders erwähnenswert ist "Der Mondseer Einbaum". Der Mondsee ist der letzte See in Österreich, wo sich der Einbaum, das aus einem Baumstamm gehackte Boot, bis in unsere Tage erhalten hat. Der Einbaum hatte eine sehr große Bedeutung für das Leben der Menschen am See. Die Herstellung des Einbaumes erfolgte nach uralten, überlieferten Formen und Arbeitsweisen, war gut durchdacht und auf weite Sicht vorbereitet.

Heimat - und Pfahlbaumuseum, 5310 Mondsee, Tel.: 06232/2895



Das "Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus" zeigt die im Mondseeland einst allgemein verbreitete Gehöftform: das Rauchhaus und die dazugehörenden Nebenbauten wie Hütten mit eingebautem Troadkasten, Hoarbad, Hausmühle, Dörrbadl, Kapellenbildstock und Austragshäusl. Erstmals wird das Anwesen 1416 urkundlich erwähnt und bedeckt mit den Zubauten ("Zuaspang" und "Strahittn") eine Bodenfläche von 323,5 qm. Die besondere Eigenheit dieser Hausform ist das Fehlen eines Rauchfanges. Der Rauch zog frei durch die Schindelfugen im Dach ab und diente zum Trocknen des Getreides, dass über dem Herdraum auf dem Rauchboden ("Rauh") in Graben aufgestellt war.

Freilichtmusem Mondeer Rauchhaus, 5310 Mondsee, Tel.: 06232/4270


Das Salzkammergut-Lokalbahn-Museum finden Sie in der Nähe des Strandbades Mondsee. Das Museum wurde im letzten noch erhaltenen Heizhaus 1996 eröffnet. Es zeigt die Geschichte - sowie auch diverse Fahrzeuge, Lokomotiven und Waggons - der viel besungenen Schmalspurbahn, die von Salzburg nach Bad Ischl führte und die im Jahre 1957 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde.

Salzkammergutlokalbahn (SKGLB) - Museum,
Seebadstr. 2, 5310 Mondsee, Te.: 06232/4270